OEM- und ODM-Modi erklärt –

OEM- und ODM-Modi erklärt

I. Definitionen

OEM (Originalgerätehersteller):

 Bei diesem Modell beauftragt der Markeninhaber (normalerweise der Käufer) einen Vertragshersteller (den OEM), Kosmetikprodukte gemäß seinen festgelegten Formeln, Spezifikationen und Anforderungen herzustellen. Der Markeninhaber besitzt die geistigen Eigentumsrechte an den Produkten, während der Vertragshersteller für den Produktionsprozess verantwortlich ist.

OEM (Originalgerätehersteller):

ODM (Originaldesignhersteller): 

ODM ist ein detaillierteres Kooperationsmodell. Es umfasst nicht nur Produktionsaufgaben, sondern auch Produktdesign und Forschung und Entwicklung. Im Rahmen des ODM-Modells zusätzlich zu Herstellung von Produkten entsprechend Um den Anforderungen des Markeninhabers gerecht zu werden, muss der Vertragshersteller innovative Designlösungen und Formelempfehlungen bereitstellen, die auf den Marktanforderungen und Verbraucherpräferenzen basieren.

ODM-PROZESS

II. Eigenschaften

OEM:

  • Markeninhaber konzentrieren sich auf Marketing und Markenaufbau, ohne große Investitionen in Produktionsressourcen tätigen zu müssen.
  • Vertragshersteller produzieren gemäß den Anforderungen der Markeninhaber und stellen sicher, dass die Produkte den Standards und Erwartungen entsprechen.

ODM:

  • Vertragshersteller beteiligen sich an Produktdesign und Forschung und Entwicklung und bieten Markeninhabern flexiblere und individuellere Dienstleistungen.
  • Das ODM-Modell ermöglicht es Markeninhabern, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und Verbraucherbedürfnisse zu erfüllen.

III. Vorteile

OEM:

  • Markeninhaber können Produktionskosten sparen und sich mehr auf Marketing und Markenaufbau konzentrieren.
  • Die spezialisierten Produktionskapazitäten von Vertragsherstellern gewährleisten Produktqualität und -konsistenz.

ODM:

  • Markeninhaber erhalten Zugang zu innovativen Designlösungen und Formelempfehlungen und steigern so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte.
  • Das ODM-Modell bietet flexiblere und individuellere Dienste und ermöglicht es Markeninhabern, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren.

IV. Anwendungsszenarien

OEM: Geeignet für Unternehmen mit vorhandener Marktbasis und Markenbekanntheit. Diese Unternehmen verfügen in der Regel über gut etablierte Vertriebskanäle und Markeneinfluss und bevorzugen daher das OEM-Modell, um sich stärker auf Marketing und Markenaufbau zu konzentrieren.

ODM: Eher geeignet für Startups oder Unternehmen mit relativ schwächerer Markenstärke. Diesen Unternehmen mangelt es möglicherweise an ausreichenden Ressourcen für unabhängige Forschung, Entwicklung und Produktion. Daher bevorzugen sie das ODM-Modell, um das Fachwissen und die Ressourcenvorteile von Vertragsherstellern zu nutzen, um schnell in den Markt einzutreten und Fuß zu fassen.

V. Erfolgsgeschichten und gemeinsame Erfahrungen

Während bestimmte Erfolgsgeschichten je nach Zeit und Ort variieren können, gibt es einige Kosmetikunternehmen haben durch OEM bemerkenswerte Erfolge erzielt oder ODM-Modelle. Einige inländische Auftragshersteller sind beispielsweise von der reinen OEM-Produktion zum Aufbau eigener Beauty-Marken übergegangen und haben sich durch die digitale Transformation zu Trendsettern entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit Vertragsherstellern haben diese Unternehmen nicht nur die Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit verbessert, sondern auch eine schnelle Markenentwicklung und ein Wachstum des Marktanteils erreicht.

VI. Auftragsfertigungsprozess

Für OEM- und ODM-Unternehmen umfasst der Auftragsfertigungsprozess typischerweise die folgenden Schritte:

  1. Anforderungskommunikation: Markeninhaber und Vertragshersteller kommunizieren, um Produktanforderungen, Produktionsumfang, Lieferzeiten und andere wichtige Informationen zu klären.
  2. Vertragsunterzeichnung: Sobald die Kooperationsabsichten festgelegt sind, unterzeichnen beide Parteien einen formellen Vertrag, in dem ihre Rechte und Pflichten dargelegt werden.
  3. Design und Forschung und Entwicklung (nur für ODM): Vertragshersteller übernehmen Produktdesign und Forschung und Entwicklung auf der Grundlage der Anforderungen der Markeninhaber und der Marktanforderungen.
  4. Rohstoffbeschaffung: Vertragshersteller beschaffen benötigte Rohstoffe und Verpackungsmaterialien gemäß Produktformeln und -spezifikationen.
  5. Produktion und Verarbeitung: Vertragshersteller führen die Produktion und Verarbeitung gemäß Produktstandards und Herstellungsprozessen durch, einschließlich Qualitätskontrolle.
  6. Produktinspektion: Vertragshersteller führen umfassende Inspektionen und Tests der fertigen Produkte durch, um sicherzustellen, dass die Qualität den Standards und Anforderungen entspricht.
  7. Verpackung und Versand: Vertragshersteller verpacken und versenden Produkte kennzeichnenund dann gemäß den vertraglichen Lieferfristen versenden.

Während des gesamten Auftragsfertigungsprozesses müssen Markeninhaber und Auftragshersteller eine enge Kommunikation und Zusammenarbeit pflegen, um eine pünktliche, qualitäts- und mengenkonforme Produktlieferung sicherzustellen. Darüber hinaus müssen Vertragshersteller ihre Produktionskapazitäten und ihr technisches Know-how kontinuierlich verbessern, um den sich ändernden Anforderungen von Markeninhabern und Märkten gerecht zu werden.

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